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Modernste Spitzentechnologie 

Die Räumlichkeiten der drei Testlabore sind neu und hochmodern. Sie sind mit modernster Infrastruktur ausgestattet, um die von der ISO-Norm vorgegebenen, strengen Umgebungsbedingungen zu gewährleisten. Die von der COSC entwickelte und gefertigte spezifische Testausrüstung wird regelmäßig aktualisiert, um den Fortschritten im Bereich der Uhrmacherkunst Rechnung zu tragen, d. h. um die von neuen Zeitmessern immer wieder verschobenen Grenzen zu überwinden.

Individuelles Werkzeug

Die drei Teststellen sind mit modernster Technik ausgestattet, die intern von den leitenden Ingenieuren entwickelt wurde. Da die Vorgaben derart spezifisch sind, wurden alle COSC-Geräte (Aufziehmaschinen, Sichtmaschinen) individuell, den außergewöhnlichen Anforderungen entsprechend, entwickelt.

Geeignete Räumlichkeiten

Um die strikten Kontrollen zu gewährleisten, hat die COSC ihre Räumlichkeiten mit den geeigneten Systemen ausgestattet:

  • Hydraulischer Aufzug zur Vermeidung plötzlicher Bewegungen und zur Minimierung von Stößen
  • Erdung am Boden mit einem Kupfergitter, um ein Aufladen der Mitarbeiter mit statischer Elektrizität zu verhindern, die anschließend die zu zertifizierenden Geräte beeinträchtigen könnte
  • Luftschleusen, die Staub filtern und konstante Temperaturen und Feuchtigkeit in den Wärmekammern und im Messlabor gewährleisten

Spezifische IT-Systeme

Das neue, speziell für ihre Bedürfnisse entwickelte IT-Portal der COSC arbeitet zur Zufriedenheit aller, allen voran der Kunden. Es ermöglicht allen Marken die Verbindung über einen markenspezifischen Sicherheitscode. So hat jede Marke die Möglichkeit, über einen eigenen Kanal vertraulich mit der COSC zu kommunizieren.

Atomuhren 

In allen drei Teststellen werden zwei Atomuhren und eine Rubidiumuhr DCF77 0CX0 als Zeitreferenz verwendet. Zwei sind mit der GPS-Zeit verbunden, die dritte mit der DCF-Zeit bei Frankfurt. Die Verknüpfung dieser Quellen garantiert absolute Genauigkeit. Tatsächlich müssen die drei Uhren synchronisiert sein, damit die Uhrzeit auf die Testmaschinen verteilt werden kann.

Durchgehende Überwachung

Die Luft wird in allen Wärmekammern und im Labor kontinuierlich durch Messfühler überwacht. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Staub werden mit rund 180 Messpunkten pro Teststelle im Minutentakt rund um die Uhr und das ganze Jahr über gemessen. Diese Messungen werden im IT-System gespeichert, sodass die COSC sämtliche Anfragen eines Antragstellers beantworten kann. Alle Umgebungsbedingungen, einschließlich Temperaturkurve, Feuchtigkeitskurve, Luftdruck und Staubmesswerte werden archiviert. Dabei handelt es sich um die zu diesem Preis größtmögliche Nachverfolgbarkeit.

Diese Vorgehensweise gilt auch für mögliche Alarme. Die Überwachung erfolgt in Echtzeit und ist vollständig nachverfolgbar. Jegliche Abweichung wird aufgezeichnet und kann nicht gelöscht werden. Diese Genauigkeit geht über die Vorgaben der ISO-Norm hinaus. Die COSC sieht sich ihr jedoch verpflichtet, da sie eine Garantie für die Konformität ihrer Arbeit darstellt.

Strikte Regeln und Vertraulichkeit

Die IT-Kontrolle aller Daten über den Eingang der Serien, die Verpackung, die Umgebungsbedingungen, mögliche Alarme, die Messungen und natürlich die Ergebnisse obliegt der Geschäftsführung in La Chaux-de-Fonds. Das gilt für alle drei Teststellen. Die Vertraulichkeit wird folgendermaßen gewahrt: Einzig die Geschäftsleitung kann die Aktivitäten der drei Teststellen detailliert einsehen.

Gerüstet für alle Eventualitäten

Die COSC ist die einzige Organisation in der Schweiz und weltweit, die Chronometer in diesem Umfang zertifiziert. Keine andere Organisation ist in der Lage, Messungen von bis zu zwei Millionen Uhren pro Jahr vorzunehmen. Sollte eine der drei Teststellen ausfallen, würde der Schweizer Uhrenindustrie eine Alternative zur Zertifizierung ihrer Uhren fehlen. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, räumt die COSC in ihren Teststellen mit großzügigen Räumlichkeiten und bester Ausstattung der Sicherheit höchste Priorität ein: Sollte eine der drei Teststellen ihre Arbeit unterbrechen müssen, könnte die Produktion der gesamten Schweizer Uhrenindustrie von den beiden anderen Teststellen bewältigt werden.