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Swiss Made – ein kontrolliertes Herkunftssiegel

Als Herkunftssiegel hebt die Bezeichnung Swiss Made den schweizerischen Ursprung einer Uhr hervor und garantiert gleichzeitig Qualität und Präzision. Es gründet auf gesetzlich festgelegten Kriterien. Die Vorgaben für dieses Herkunftssiegel, das weltweit ein hohes Ansehen genießt, gehen auf eine Verordnung des Schweizerischen Bundesrats zurück.

In naher Zukunft wird die Verordnung über die Benutzung des Schweizer Namens für Uhren eine neue Definition der Schweizer Uhr enthalten. Die wichtigste Änderung im Zuge dieser Verschärfung besteht darin, dass das Mindestwert-Kriterium nicht mehr nur für das Uhrwerk festgelegt wird, sondern für die ganze Uhr. Damit eine Uhr also als Swiss Made bezeichnet werden darf, muss der Anteil der in der Schweiz anfallenden Herstellungskosten bei mindestens 60 Prozent betragen.

Definition des Swiss-Made-Siegels gemäß der Verordnung über die Benutzung des Namens „Schweiz“ für Uhren (vom 23. Dezember 1971, Stand am 1. Juli 1995).

Art. 1 Definition der Schweizer Uhr

Eine Uhr gilt als Schweizer Uhr, wenn :

  • ihr Werk schweizerisch ist,
  • ihr Werk in der Schweiz eingeschalt wird,
  • der Hersteller die Endkontrolle der Uhr in der Schweiz durchführt, und
  • mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen.

Art. 2 Definition des schweizerischen Uhrwerks 

Ein Uhrwerk gilt als schweizerisch, wenn :

  • es in der Schweiz zusammengesetzt wird,
  • es durch einen Hersteller in der Schweiz kontrolliert wird, und
  • mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen, und
  • die Bestandteile aus schweizerischer Fabrikation ohne Berücksichtigung der Kosten für das Zusammensetzen mindestens 50 Prozent des Wertes aller Bestandteile ausmachen.