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Präzision 

Eines der Kriterien für die Zertifizierung als „Chronometer“ ist der mittlere tägliche Gang über die ersten 10 Testtage hinweg: - 4 Sek. bis + 6 Sek. oder bis zu 10 Sekunden pro Tag. Als solche betrachtet mag diese Toleranz hoch erscheinen. In Wirklichkeit ist sie jedoch das Ergebnis einer außergewöhnlichen Anforderung.

ESelbst wenn eine Uhr täglich sechs Sekunden vorginge, würde dies immer noch bedeuten, dass sie bemerkenswert regelmäßig geht. Auf das metrische System übertragen würde die Abweichung nach einem Jahr bei 1000 m gerade einmal 7 cm betragen! Eine mechanische Uhr unterliegt jedoch temperatur- und lagebedingten Schwankungen und gleicht ihre Abweichungen teilweise selbst aus – genau dies zeichnet eine hochwertige mechanische Uhr aus.

Der technische Wert eines zertifizierten Chronometers im Vergleich zu einer Uhr, die diese Bezeichnung nicht führen darf, ist von unschätzbarem Wert.

Denn für die Marke geht damit die Anerkennung eines fehlerfreien Qualitätssystems einher, ein Beweis dafür, dass sie auf allen Ebenen der Produktion mit „Chronometer“-Präzision agiert: Forschung und Entwicklung, Konzeptionierung, Produktion, Auswahl der Bauteile und Partner, Montage, Regulierung, Kontrolle, wobei stets auf die Einhaltung der Chronometer-Kriterien geachtet wird. Unter den großen Marken ist die Ausfallrate verglichen mit der Menge der eingereichten Uhren extrem niedrig, was ein Beweis für die Genauigkeit dieser Marken ist.

Das Chronometer-Zertifikat erhält man nicht zufällig: Es symbolisiert eine Kultur von hoher Qualität, Präzision und Anspruch, kurzum: jene Leidenschaft, die die Schweizer Uhrmacher antreibt.